WILLKOMMEN UND HEJ BEI DER FIRMA WERBEKIND I FEDERWIND VERLAG
 

Aktuelle  Infos, Notizen und News zum Werbekind- Federwind Verlag - DAS BIN ICH




Wie schreibt man denn eigentlich ein Buch? 

Tja, Maus. Am liebsten würde ich dir jetzt sagen: Setz dich an deinen gut aufgeräumten Schreibtisch, schalte den PC ein und dann fliegen dir die Ideen nur so zu. Nein. Aber leider nein. So ist es nämlich nicht. Zumindest nicht bei mir. Tatsächlich kommen mir seit jeher an den unmöglichsten Orten die unmöglichsten Ideen. Ich muss es einfach so sagen, weil es nun mal so ist.

Bereits in der Schule hatte ich eine riesengroße Leidenschaft fürs Schreiben. So groß, dass ich bei einem geforderten Drei-Seiten-Aufsatz auch schon mal zehn Seiten abgegeben habe. Meine Lehrer haben vermutlich regelmäßig die Augen verdreht. Verständlich. Schließlich mussten sie den ganzen Kram auch lesen. Tja, selbst schuld, wenn man nach einer Geschichte fragt.  

Fakt ist: Ich habe immer schon geschrieben. Bei mir gibt es eine Schublade, in der sich unzählige Manuskripte, Ideen, Ansätze und Buchideen stapeln. Ja, da liegt jede Menge Stoff herum. Manchmal sind es ganze Geschichten, manchmal nur ein paar Sätze. Ein kleiner Gedanke, aus dem vielleicht irgendwann einmal etwas Großes werden kann. Und wo kommen diese Ideen her? Tja, wenn ich das wüsste, könnte ich vermutlich einen ziemlich erfolgreichen Ratgeber darüber schreiben.

Sie kommen beim Spazierengehen, beim Einkaufen, beim Beobachten von Menschen oder auch beim Kochen. Manchmal reicht eine Kleinigkeit, die andere Menschen vermutlich nicht einmal wahrnehmen würden, um in meinem Kopf eine ganze Geschichte loszutreten. Nehmen wir mein Buch Ben Tomatenkopf.
Die Inspiration dazu war tatsächlich eine alte Abfüllanlage eines hiesigen Baumarkts. Aus der Ferne sah das Ding aus wie ein Elefant und mein Kopf hat eine Geschichte daraus gebastelt. Eben Ben Tomatenkopf. Eine Geschichte über einen Jungen, der mit den Irrungen und Wirrungen der Pubertät zu kämpfen hat und sich irgendwann mit einem Bagger anfreundet, der aussieht wie ein Elefant und plötzlich sprechen kann.

Wie also entsteht ein Buch? Ich glaube, am besten lässt es sich mit einer Pflanze vergleichen. Am Anfang gibt es einen kleinen Kern. Eine Idee. Einen Gedanken. Vielleicht nur einen einzigen Satz. Und dann beginnt die eigentliche Arbeit. Man grübelt, spinnt herum, verwirft Dinge, ergänzt neue Gedanken und versucht, aus diesem kleinen Keim etwas wachsen zu lassen. Man schafft ein Umfeld, in dem die Geschichte gedeihen kann. Man gibt den Figuren ein Zuhause, entwickelt ihre Welt, lässt sie Fehler machen, stolpern, wachsen und manchmal Dinge tun, die man ursprünglich überhaupt nicht geplant hatte. 


Und irgendwann steht da tatsächlich eine Geschichte.

Natürlich läuft das nicht immer ordentlich und nach Plan. Wäre ja auch zu schön. Manchmal wächst die Geschichte in eine völlig andere Richtung. Manchmal bleibt eine Idee jahrelang liegen. Und manchmal reichen ein paar unscheinbare Sätze, um plötzlich zu wissen: Daraus wird ein Buch

Deshalb kann ich auch nicht wirklich erklären, wie ein Buch entsteht. Zumindest nicht nach einem festen Rezept. Es ist eine Mischung aus Beobachtungen, Tagträumen, Erinnerungen, Fantasie und diesem kleinen Funken, der irgendwann überspringt. Und dann heißt es: festhalten, weiterspinnen und schauen, was daraus wird.




Dass mach ich halt jetzt mal

Ob Kinderbücher, Psychothriller oder andere Geschichten, die noch darauf warten, erzählt zu werden – ich möchte meine Ideen einfach aufs Papier bringen  und ihnen die Möglichkeit geben, ihren eigenen Weg zu finden. Mir macht das einfach Spaß zu schreiben. 

Ab und zu bin ich auch als Sprecherin tätig, ich blogge für Reiseportale, erstelle Produkte mit unterschiedlichen Druckarten und habe immer wieder kleine und größere Projekte im Kopf, die darauf warten, umgesetzt zu werden. Manchmal weiß ich selbst noch nicht genau, wohin mich eine Idee führt. Aber genau das macht es doch spannend, oder?

Der Federwind Verlag ist deshalb nicht einfach nur ein Verlag. Er ist ein weiterer Schritt auf meinem kreativen Weg. Ein Stück von dem, was ich in den vergangenen 18 Jahren gelernt habe, verbunden mit all dem, was ich heute noch ausprobieren, schreiben und gestalten möchte.


Werbekind hat mir viel mitgegeben. 

Und wer weiß, vielleicht begegnen wir uns irgendwann auch dort wieder. Aber im Moment darf etwas Neues wachsen. Gedanken brauchen Freiraum. Geschichten brauchen einen Ort. 

Und manchmal braucht es einfach ein bisschen Federwind, damit etwas in Bewegung kommt.


Warum ein eigener Verlag? 

Ich habe schon immer einen recht eigenen Kopf und der ist mit zunehmenden Alter nicht besonders massenkompatibel geworden. Wie vielleicht auch Deiner. Und genau deshalb war für mich schnell klar: Ich möchte nun eigene Ideen realisieren, ich will Geschichten und Bücher schreiben. Und vor allem lasse ich mir auf keinem Fall von jemanden sagen, ob eine Story rentabel ist und Kohle bringt. Bestseller Listen? WtF! Meine Phantasie, meine Geschichten, meine Entscheidung. Ich schreibe meine Geschichten auf jeden Fall, egal ob sie lukrativ sind oder nicht. Und ich verschwende meine Zeit nicht mehr damit, Türen einzurennen, mich zu verbiegen oder irgendwo um eine Audienz zu bitten. 

Ich habe keine Lust, mich zu verbeugen, zu erklären, zu rechtfertigen – nur um am Ende doch zu hören, dass „die Welt für diese Texte noch nicht bereit ist“. Also habe ich mich bewusst für einen anderen Weg entschieden: Self-Publishing. Nicht aus Sturheit. Sondern aus Überzeugung und aus Konsequenz. Eben einfach trotzdem. Weil man es kann und darf. Und genau das will ich Dir auch sagen. Ich möchte zeigen, erklären, ermutigen. Nicht im Sinne von: „So musst du es machen.“ Sondern: „So kann es gehen.“ 

Denn Bücher zu schreiben, einen Verlag zu gründen oder sich überhaupt sichtbar zu machen, ist kein exklusiver Club, zu dem man nur mit den richtigen Papieren, dem richtigen Background oder den richtigen Kontakten Zugang bekommt. Aus genau diesem Gedanken heraus habe ich nun  meinen Federwind Verlag gegründet und gebe Dir übrigens auch gerne Tipps, was Du machen kannst. Frage einfach. 




Retreats mit dem Werbekind

Meine Tages-Retreats bieten sehr bewusst gestaltete Auszeiten vom Alltag: mit viel Raum für inspirierende Gespräche, für Kreativität, für unfertige Gedankenspiele und neue Perspektiven. Ich möchte Dir die Möglichkeit geben, dich in einem Safe Space einige Stunden zurückziehen, um Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Schreiben, Veränderung, kreatives Arbeiten, motivierendes Miteinanders oder einfach bewusstes Innehalten. In kleinen Gruppen verbinden wir gemeinsam Impulse, Erfahrungen, Wünsche, den Austausch und die Zeit zusammen. Im Mittelpunkt stehen entschleunigte Stunden, konzentriertes Miteinander und bewusst eingeplante Worksessions, in denen ich auch gerne mein Wissen weitergebe. Dabei geht es nicht um Leistung oder ehrgeizige Selbstoptimierung, sondern um Klarheit, Fokus und authentisches Dasein.

Stell Dir die Retreats mit mir einfach bitte so vor, als würdest Du mit deiner besten Freundin/deinem besten Freund Zeit verbringen. Ganz gemütlich, ganz ohne Scheinwerferlicht, ohne perfektes Storytelling. Dich erwartet keine Verpflichtung, kein "Du musst abliefern"- ich möchte Dir exakt den Raum bieten, den ich mir während 18 Jahren Selbstständigkeit immer gewünscht habe. Die Tagesretreats orientieren sich thematisch an unseren eigenen Projekten und entstehen organisch daraus – ruhig, ehrlich und ohne Erwartungsdruck. Themen sind z.B.: wie geht Social Media, wie mache ich guten Content, wie fotografiert man, wie erstellt man Texte, wie geht dieses Ki Ding oder wie schreibe ich mein erstes Buch und werde Autor. Fragen, die man eben beantwortet haben möchte und für die man sich manchmal sogar schämt. Termine? Immer wieder hier im Blog!! 


Machst Du noch Designs und Flyer? 

Ganz ohne kreatives Tun geht es bei mir einfach nicht. Da sind ständig Ideen, Gedanken, neue Einfälle und Projekte, die irgendwie ihren Weg nach draußen finden wollen. Mal ist es ein Text, mal eine Geschichte, mal ein Gedanke, aus dem plötzlich etwas ganz Neues entsteht. Und manchmal sind es auch Designs, die ich aus Lust und Laune entwerfe. Auch auf Anfrage für Kunden. 

Die 18 Jahre Werbekind haben mich halt geprägt. Sie haben mir gezeigt, wie aus einer manchmal kuriosen Idee etwas Greifbares wird. Wie man tüftelt, verwirft, neu denkt und weitermacht, bis es sich richtig anfühlt. Und wie schön es ist, wenn aus einem wilden Gedankenchaos plötzlich Farbe, Form und Sinn entstehen. Diese Erfahrung liebe ich und habe ich immer bei mir. Sie verschwindet ja nicht einfach, nur weil es die Firma Werbekind in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr gibt. 

Also ja, wenn ich Zeit und Raum habe um Designs im Kundenauftrag anzufertigen, dann gerne. 

Anfragen sind also durchaus erlaubt! 




Warum nicht einfach nochmal mit Werbekind starten? 

Mit dem Bücher schreiben bin ich ein Newbie. Da liegt natürlich der Gedanke nahe, exakt das was bereits einmal funktioniert hat, ein weiteres Mal zu probieren. Nur: aufgewärmt schmeckt nur Gulasch und wenn man etwas nicht mehr fühlt, dann bringt es nix. Der Gedanke wieder schnell Aufträge an Land zu ziehen und wieder präsent zu sein, war verlockend. Und ich hab wirklich mit dem Gedanken gespielt- Aber am Schluss habe ich die Reißleine gezogen und "nein" gesagt. Diese Werbeding ist nicht mehr meins. 

Ich habe immer alles mit 100% gemacht. Wo Werbekind drauf stand, stand ich Vollgas dahinter. Man muss für etwas brennen, um begeistern zu können. Dass tue ich nicht mehr. Deshalb ist mit Werbekind definitiv Schluss. 

Als ich mich im August 2025 dazu entschieden habe, nach 18 Jahren Werbeagentur Werbekind erst einmal neue Wege zu gehen, war eines klar: Das hier wird kein leichter Schritt. Denn natürlich hängt auch heute noch mein Herz an Werbekind. Doch meine Firma Werbekind war volljährig geworden. Erwachsen. Und manchmal heißt Erwachsensein eben auch: innehalten, Luft holen, eine Pause machen und schauen, was da noch kommen darf.

Damals wusste ich ehrlich gesagt nicht, wohin mich diese Entscheidung führen würde. Ich wusste nur, dass  auch ich meinen eigenen Träumen endlich mehr Raum geben will. Zeit für mich haben, reisen, lesen und schreiben. Denn das war immer schon mein großer Traum. Schon als Kiddie habe ich davon geträumt, ein Buch zu schreiben. Und das mach ich jetzt. 


Wie macht man es einfach trotzdem?

Wie macht man seine Idee zu einem Projekt? In wessen Hintern muss man kriechen, um selbstständig zu werden? Oder in meinem Fall wie gründet man eigentlich einen Verlag? Gute Frage. Und eine, die ich mir selbst schon einmal gestellt habe. Denn hej, ich bin Claudia und vor genau 18 Jahren habe ich meine Werbeagentur Werbekind genau so gegründet.

Mit meinem beruflichen Hintergrund war dieses ich-mache-jetzt-Werbung-Ding damals alles andere als einfach. Ich komme aus dem Handel, bin ausgebildete Handelsfachkraft, kein Studium, kein klassischer Kreativ-Lebenslauf. Quereinsteigerin, hochmotiviert, mit einer Grafikmappe, die aus allen Nähten geplatzt ist. Talent? Wurde mir oft bescheinigt. Aber Talent allein reicht in Deutschland bekanntlich selten. Schon damals hieß es: Klinken putzen, Knöpfe polieren, präsent sein, Netzwerke aufbauen. Vitamin B war Gold wert. Abschlüsse, Titel, Zertifikate – all das, was hierzulande gern gesehen wird – fehlte mir. Und trotzdem bin ich losgegangen. Zuerst erfolglos. Dann hab ich den Start gewagt und mich ohne das ganze Gedöns selbstständig gemacht. Ich habe Texte geschrieben und fotografiert. Mir EBV selbst beigebracht. Von Anfang an habe ich mit offenen Karten gespielt, ich habe immer gesagt das ich ein Quereinsteiger bin und exakt mit dieser Offenheit hatte ich Erfolg. 18 Jahre lang war ich mit Vollgas selbstständig. Bis ich im August 2015 beschlossen habe, dass auch meine Träume gelebt werden wollen. 

Heute, viele Jahre und Erfahrungen später und als Neu-Autorin bin ich wieder ein Newbie und stehe wieder ganz am Anfang. Auch als Mitt40gerin. Auch mit Kontakten. Auch mit einem gewachsenen Netzwerk.  Aber im Autoren Business bin ich neu. Doch ganz ehrlich: Es wäre für mich nicht leicht gewesen, einen Verlag zu finden, der meine Texte, meine Gedanken, meine kreativen – manchmal auch widersprüchlichen – Ideen wirklich so nimmt, wie sie sind. Meine neuen Ideen zu verwirklichen. Ohne sie glattzubügeln. Ohne sie „markttauglich“ zu machen. Deshalb mach ich das jetzt einfach wieder auf meine Art. 

Sei live bei mir dabei und lass uns auch Dein Ding machen.