WILLKOMMEN UND HEJ BEI DER FIRMA WERBEKIND I FEDERWIND VERLAG
 

Aktuelle  Infos, Notizen und News zum Werbekind- Federwind Verlag 



Als Werbekind erwachsen wurde

Als ich mich  im August 2025 dazu entschieden haben, nach 18 Jahren Werbekind erst einmal neue Wege zu gehen, war eines klar: Das hier ist kein leichter Schritt. Werbekind war volljährig geworden. Erwachsen. Und manchmal heißt Erwachsensein eben auch: innehalten, Luft holen, eine Pause machen. Damals wussten ich /wir nicht, ob wir dieses Kapitel jemals wieder aufschlagen würden.

Denn die Werbewelt hat sich massiv verändert. Neue Ideen, neue Köpfe, neue Spielregeln. Vieles läuft heute über Social Media – schnell, laut, oft kurzlebig. Und hey ja, manchmal vermissen wir sie: diese alte Zeit. Die Zeit, in der nicht alles digital war. In der man noch über den Gartenzaun hinweg sagte: „Hey, ich kenne da jemanden, der macht richtig gute Arbeit.“ Diese Bodenständigkeit, dieses Persönliche – das fehlt manchmal.

Und genau das war einer der Gründe, warum wir gesagt haben: Werbekind darf jetzt erst einmal ruhen. Werbekind braucht eine Pause. Ich wusste damals ehrlich gesagt nicht, ob ich diesen Teil meines Lebens noch einmal öffnen möchte. Denn ich wollte auch eigene Träume wachsen lassen. Zeit für mich haben, reisen, lesen und schreiben: Ja, ich habe endlich geschrieben. Keine flotten Slogans und Werbespots. Sondern zuerst 3 Bücher über den Werbekind Alltag mit vielen Tipps und Tricks. Einfach um aufzuräumen. Im Kopf. Im Herzen.

Die ersten Wochen ohne Werbekind? Pures Chaos. Meine Gedanken kreisten weiter um Werbekind. Habe ich etwas vergessen? Hätte ich noch etwas tun sollen? War das wirklich der richtige Schritt? Erst nach etwa acht Wochen wurde es ruhig. Mein Kopf begann, sich an eine Welt ohne Werbekind zu gewöhnen. Und ja – diese Zeit hatte etwas Gutes. Ich konnte mich ganz meiner Leidenschaft dem Autorendasein widmen, gestalten, schreiben, Ideen wachsen lassen. Das war wertvoll. Und schön. Und der Kick, den ich brauche.

Und jetzt, 11 Monate später, ist eines klar: Ich vermisse den kreativen Austausch. Ich habe mich weiterentwickelt und ich vermisse genau das, was Werbekind immer ausgemacht hat: das gemeinsame Denken, das Tüfteln, das Lächeln, wenn aus einer manchmal kuriosen Idee plötzlich etwas Greifbares wird. Wenn aus einem wilden Gedankenchaos auf einmal Farbe, Form und Sinn entstehen. Dieses Leuchten in den Augen unserer Kund:innen. Und genau deshalb darf Werbekind nun weiter wachsen. Gemeinsam mit Dir und meinen neuen Ideen und meinem kleinen Team.




Retreats mit dem Werbekind

Meine Tages-Retreats bieten sehr bewusst gestaltete Auszeiten vom Alltag: mit viel Raum für inspirierende Gespräche, für Kreativität, für unfertige Gedankenspiele und neue Perspektiven. Ich möchte Dir die Möglichkeit geben, dich in einem Safe Space einige Stunden zurückziehen, um Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Schreiben, Veränderung, kreatives Arbeiten, motivierendes Miteinanders oder einfach bewusstes Innehalten.

In kleinen Gruppen verbinden wir gemeinsam Impulse, Erfahrungen, Wünsche, den Austausch und die Zeit zusammen. Im Mittelpunkt stehen entschleunigte Stunden, konzentriertes Miteinander und bewusst eingeplante Worksessions, in denen ich auch gerne mein Wissen weitergebe. Dabei geht es nicht um Leistung oder ehrgeizige Selbstoptimierung, sondern um Klarheit, Fokus und authentisches Dasein.

Stell Dir die Retreats mit mir einfach bitte so vor, als würdest Du mit deiner besten Freundin/deinem besten Freund Zeit verbringen. Ganz gemütlich, ganz ohne Scheinwerferlicht, ohne perfektes Storytelling. Dich erwartet keine Verpflichtung, kein "Du musst abliefern"- ich möchte Dir exakt den Raum bieten, den ich mir während 18 Jahren Selbstständigkeit immer gewünscht habe.

Die Tagesretreats orientieren sich thematisch an unseren eigenen Projekten und entstehen organisch daraus – ruhig, ehrlich und ohne Erwartungsdruck. Themen sind z.B.: wie geht Social Media, wie mache ich guten Content, wie fotografiert man, wie erstellt man Texte, wie geht dieses Ki Ding oder wie schreibe ich mein erstes Buch und werde Autor. Fragen, die man eben beantwortet haben möchte und für die man sich manchmal sogar schämt.



Wie macht man es einfach trotzdem?

Wie macht man seine Idee zu einem Projekt? In wessen Hintern muss man kriechen, um selbstständig zu werden? Oder in meinem Fall wie gründet man eigentlich einen Verlag? Gute Frage. Und eine, die ich mir selbst ziemlich oft gestellt habe. Vor 18 Jahren habe ich nämlich gesagt: Ich will Werbung machen.

Mit meinem beruflichen Hintergrund war das vor 18 Jahren alles andere als einfach. Ich komme aus dem Handel, bin ausgebildete Handelsfachkraft, kein Studium, kein klassischer Kreativ-Lebenslauf. Quereinsteigerin, hochmotiviert, mit einer Grafikmappe, die aus allen Nähten geplatzt ist. Talent? Wurde mir oft bescheinigt. Aber Talent allein reicht in Deutschland bekanntlich selten. Schon damals hieß es: Klinken putzen, Knöpfe polieren, präsent sein, Netzwerke aufbauen. Vitamin B war Gold wert. Abschlüsse, Titel, Zertifikate – all das, was hierzulande gern gesehen wird – fehlte mir. Und trotzdem bin ich losgegangen. Zuerst erfolglos. Dann hab ich den Start gewagt und mich ohne das ganze Gedöns selbstständig gemacht. Als Texterin und Pixelschubser. Von Anfang an habe ich mit offenen Karten gespielt und ich hatte Erfolg. 18 Jahre lang. Bis ich beschlossen habe, dass auch meine Träume gelebt werden wollen. 


Heute, viele Jahre, Erfahrungen später und als Neu-Autorin sieht es im Grunde nicht viel anders aus. Auch als Mitt40gerin. Auch mit Kontakten. Auch mit einem gewachsenen Netzwerk.  Aber im Autoren Business bin ich neu. Ganz ehrlich: Es wäre auch für mich nicht leicht gewesen, einen Verlag zu finden, der meine Texte, meine Gedanken, meine kreativen – manchmal auch widersprüchlichen – Ideen wirklich so nimmt, wie sie sind. Meine neuen Ideen zu verwirklichen. Ohne sie glattzubügeln. Ohne sie „markttauglich“ zu machen. Mit dem Bücher schreiben war ich ein Newbie. Wie vielleicht auch Du. Und genau deshalb war für mich schnell klar: Ich mach es auf jeden Fall, aber ich verschwende meine Zeit nicht mehr damit, Türen einzurennen, mich zu verbiegen oder irgendwo um eine Audienz zu bitten. Ich habe keine Lust, mich zu verbeugen, zu erklären, zu rechtfertigen – nur um am Ende doch zu hören, dass „die Welt für diese Texte noch nicht bereit ist“. Also habe ich mich bewusst für einen anderen Weg entschieden: Self-Publishing.

Nicht aus Sturheit. Sondern aus Überzeugung. Eben einfach trotzdem. Weil man es kann und darf. Und genau das will ich Dir auch zeigen. Ich möchte zeigen, erklären, ermutigen. Nicht im Sinne von: „So musst du es machen.“ Sondern: „So kann es gehen.“ Denn Bücher zu schreiben, einen Verlag zu gründen oder sich überhaupt sichtbar zu machen, ist kein exklusiver Club, zu dem man nur mit den richtigen Papieren, dem richtigen Background oder den richtigen Kontakten Zugang bekommt. Mit  genau aus diesem Gedanken heraus habe ich nun auch meinen Federwind Verlag gegründet und gebe Dir gerne Tipps, was auch Du machen kannst. 

Sei live bei mir dabei und lass uns auch Dein Ding machen.